Unterhosen für die Wissenschaft

2019 stiess ich bei Recherchen auf den Hashtag #soilyourundies. Unter ihm publizieren Farmer in Nordamerika und aus anderen Teilen der Welt, wenn sie Unterhosen auf ihren Feldern vergraben, respektive nach einem oder zwei Monaten wieder ausgraben. Wozu tun die das? Es ist eine einfache Methode, um die Bodenaktivität abzuschätzen und hilft den Farmern, die Qualität ihres Bodens zu beurteilen. Je zerfressener die Unterhose nach zwei Monaten ist, desto gesünder und belebter der Boden. 

Ich schlug der Gruppe von Marcel van der Heijden bei Agroscope vor, dieses Verfahren doch in der Schweiz ebenfalls einzuführen. Gesagt, getan. Der Tag des unterirdischen Lebens war geboren. Das Medieninteresse war riesig. Radio, Fernsehen und Zeitungen berichteten darüber. Zwei Jahre später ist aus dem einen Tag ein schweizweites Forschungsprojekt geworden. Seit dem Startschuss am 7. April wurden wir von den Medien förmlich überrannt. Es berichteten nicht nur Schweizer Medien, sondern auch deutsche, österreichische, englische – ja sogar in GhanaIndien und im arabischen Raum wurde die Story aufgegriffen. Boden ist langweilig? Nein, Boden ist Rock'n'Roll!

 

Hier ein besonders schöner Beitrag aus der Kindersendung logo! von ARD: 

Wildbienen im Garten fördern

Viele Schweizer Wildbienenarten sind bedroht. Mit wenigen effektiven Massnahmen lassen sich diese Insekten im Garten oder auf Balkon und Terrasse fördern.

In der Schweiz gibt es 600 Arten von Wildbienen von der Erdhummel bis zur Schwarzen Mörtelbiene. Genau wie die domestizierte Honigbiene stecken auch sie in der Krise. Ihre Bestände sinken, weil unsere Landschaft immer weniger für Bienen geeignet ist. Darum eilen ihnen viele private Gartenbesitzer zu Hilfe. Nur, wie fördert man Wildbienen richtig?

 

Das bevorzugte und in Mode gekommene Mittel ist das so genannte Bienenhotel, das man auch unter dem Namen «Nisthilfe» oder «Wildbienenhotel» kennt. Dieses besteht meist aus einer Ansammlung von zusammengebundenen Bambusröhrchen, die von einem kleinen Dach bedeckt sind. Die Röhrchen sind eine Nisthilfe für die so genannten solitären Wildbienen. Bei diesen zieht das Weibchen ihre Brut alleine also ohne Hilfe eines Staates auf. Dazu bauen sie hintereinander mit einer Art Zement Zellen in die Röhren hinein. Normalerweise würden sie diese in einem alten Baumstamm anlegen, der von Insektenlarven durchlöchert worden ist. Doch zerfressene Baumstämme gibt es in unserer Landschaft nicht mehr so viele. Bienenhotels leisten hier Ersatz.

 

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Atlant&Arin bringen ein Roboter-Baby zur Welt

Atlant&Arin und Globi treffen den Roboter Lio

Trailer zur 3. Staffel von Atlant&Arin

Zwei Briefmarken für meine Globi Sachbücher

Die Schweizerische Post hat zwei meiner Globi Sachbücher mit je einer Briefmarke geehrt. Literatur zum Ablecken. 

Das Cover von «Globi und die Roboter» ziert die 85 Rappen Marke. 

Mit «Globi und die neuen Arten» darf man ab sofort A-Post Briefe verschicken. 


Schmetterlinge auf der Shortlist

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Globi und die Roboter

Mein neustes Globi-Sachbuch handelt von Robotik und Künstlicher Intelligenz. In diesem kurzen Video stellen euch mein Sohn und ich das Buch vor und berichten von unserer abenteuerlichen Recherche in Japan und der Schweiz. 

Lernen trotz Coronavirus

Wegen des Coronavirus gehen die Kinder nicht mehr in die Schule. Damit ihnen zu Hause nicht die Decke auf den Kopf fällt, zeigen mein Sohn Arin (10 Jahre) und ich täglich coole Experimente und Expeditionen aus dem Bereich NMG. Für alle, die Freude am freien Forschen und Lernen haben. 

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Hier eine Kostprobe. Wir schauen uns die Funktionsweise einer Kerze an und entdecken dabei, warum sie überhaupt leuchtet. 

Ein Lehrmittel für Schmetterlinge im Kopf

Besser als Blut aus der Konserve

Weil es zu wenig Spenderblut gibt, forschen Wissenschaftler an einem Ersatz. Dazu greifen Sie sogar auf Kühe und Krebse zurück.

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Weniger fett mit ganz viel Fett

Die ketogene Diät propagiert möglichst viel Fett und Fleisch zu essen. Das tönt paradox, doch mit genau diesem Rezept verlieren weltweit Hunderttausende ihre überflüssigen Pfunde. 

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A forest full of arsonists

Eucalyptus is the most dangerous tree in the world. The entire plant is pumped with highly flammable oil. This is one reasons for the current megafires in Australia.

Koalas have adapted to the poisonous oils contained within eucalyptus leaves.
Koalas have adapted to the poisonous oils contained within eucalyptus leaves.
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Ein Wald voller Brandstifter

Eukalyptus ist die gefährlichste Baumgattung der Welt. Denn die Bäume sind voll mit hochbrennbarem Öl gepumpt. Mit ein Grund für die gegenwärtigen Mega-Waldbrände in Australien. 

Eukalyptusblätter enthalten giftige Öle. Nur wenige Tiere, wie etwa der Koala, haben sich an diese angepasst und können die Blätter verzehren.
Eukalyptusblätter enthalten giftige Öle. Nur wenige Tiere, wie etwa der Koala, haben sich an diese angepasst und können die Blätter verzehren.
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Die Physik des guten Lebens

Peter Gschwend ist Inhaber einer Nudelmanufaktur. Dort wird alles noch von Hand oder mit analogen Maschinen hergestellt. Computer, Handy und E-Mails haben hier nichts zu suchen. Dafür aber gibt es ganz viel Zeit, um zu leben.

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Wolkenlabor

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Erektionsstörungen können Leben retten

Das Thema Erektionsstörung wird langsam von seinem Status als Tabu befreit. Immer mehr Männer gehen zum Arzt, wenn Beschwerden auftreten. Das ist gut so. Denn schlaffer Penis kann ein Anzeichen einer drohenden Herzkreislauferkrankung sein. 

Die Hälfte aller Männer leidet irgendwann einmal im Leben an Erektionsstörungen.
Die Hälfte aller Männer leidet irgendwann einmal im Leben an Erektionsstörungen.
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Die coolsten Experiment aus den 60er Jahren

Atlant&Arin: Reise in die Mikrowelt

Unterhose macht Bodenlebewesen sichtbar

2. Staffel von Atlant&Arin

Globi führt durch die Gartenvielfalt

Ein neuer Schaugarten in Dietikon zeigt, wie sich Gärten ausschliesslich mit heimischen Pflanzen gestalten lassen. Warum das wichtig ist, erklärt Globi in einem Parcours. Wer beispielsweise einen Kirschlorbeer pflanzt, könnte gerade so gut einen Strauch aus Plastik setzen. Er ist für unsere Insektenwelt komplett wertlos, weil seine Blätter für Schmetterlingsraupen und Co. ungeniessbar sind. Auf dem Globi-Parcours machen die Kinder Experimente, kleine Forschungsprojekte und Spiele zum Thema invasive Pflanzenarten. 

Webseite des Schaugartens

Biologischer Kniff für mehr Ertrag

Die Welt muss ihre Nahrungsmittelproduktion steigern. Forscher aus den USA haben hier nun einen Durchbruch errungen. Ihre Pflanzen produzieren auf einen Schlag 40 Prozent mehr Ertrag. 

Der Molekularbiologe Paul South mit seinen neuen Tabakpflanzen. (Bild: L. Brian Stauffer / UI Public Affairs)
Der Molekularbiologe Paul South mit seinen neuen Tabakpflanzen. (Bild: L. Brian Stauffer / UI Public Affairs)
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Schweizer Brutvögel im Sturzflug

Im Kulturland sind die Bestände der Brutvögel um mehr als die Hälfte eingebrochen. Der Klimawandel und die Landwirtschaft zerstören ihre Nahrungsgrundlage.

Das Braunkehlchen war einst weit verbreitet. Heute steht es am Rande des Aussterbens.
Das Braunkehlchen war einst weit verbreitet. Heute steht es am Rande des Aussterbens.
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Nomination zum Wissenschaftsbuch des Jahres

«Natur aus den Fugen?» hat es in Österreich auf die Shortlist des Wissenschaftsbuch des Jahres geschafft.

Urzeitkrebse züchten

Diese Folge von Atlant&Arin handelt von den coolsten Haustieren, die es gibt. Es sind die Salzkrebschen oder eben Urzeitkrebse. Sie heissen so, weil sie bereits zur Zeit der Dinosaurier durch die Salzseen schwammen.

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Planetenweg bauen

Eine neue Folge von Atlant&Arin ist da. Dieses Mal bauen wir zusammen ein Sonnensystem und legen es über Pfäffikon.

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Experimente mit Knalleffekt

«Atlant&Arin» ist mein neuer Experimentierkanal. Mein Sohn (8 Jahre) und ich zeigen einmal pro Monat ein Experiment, das Kinder mit einfachen Utensilien aus dem Haushalt oder dem Detailhandel durchführen können. Wir bauen Raketen, reisen durch das Sonnensystem oder züchten Salzkrebschen.

 

Jetzt anschauen auf higgs.ch

 

Die Filme werden vom Team von Beat Glogger produziert mit der Unterstützung von der Gebert Rüf Stiftung.

 

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Die Invasion der Lebewesen

Invasive Arten sind eines der grössten Umweltprobleme. Angetrieben vom internationalen Handel reisen Tiere und Pflanzen um die ganze Erde und bringen die Natur durcheinander.

Die Asiatische Hornisse hat kürzlich die Schweizer Grenze überquert. Sie ist eine Gefahr für die Honigbiene.
Die Asiatische Hornisse hat kürzlich die Schweizer Grenze überquert. Sie ist eine Gefahr für die Honigbiene.
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Den Mooren geht es schlecht

Die Hoch- und Flachmoore der Schweiz stehen seit 30 Jahren unter Schutz. Trotzdem trocknen sie aus, werden überdüngt und von Sträuchern und Bäumen überwuchert. Der Grund: es fehlt Geld für ihren Unterhalt.

Moorlandschaft bei Rothenthurm: Hier wurde 1987 Schweizer Umweltgeschichte geschrieben.
Moorlandschaft bei Rothenthurm: Hier wurde 1987 Schweizer Umweltgeschichte geschrieben.
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